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Als städtebaulicher Abschluss des Parkways und somit in direkter Anbindung an die Stadt Cottbus wird das Hafenzentrum Cottbus angelegt. Den adäquaten baulichen Abschluss bildet hier einen Platz, der sich zwischen der Außenhafenmole und des abschließenden Bebauungsriegels aufspannt. Dieser Cottbuser „Hafenplatz“ neigt sich großflächig auf das Wasserniveau, wodurch See und Ufer stärker in einen Kontext gesetzt werden. Um die Barrierewirkung der B 168n für Fußgänger und Radfahrer zu mindern, wird mittels einer Überführung eine großzügige Querung der Ortsumgehung ermöglicht.
Am Ende der Mole findet sich ein Fähranleger, der zum Besuch von Neuendorf, Lakoma, Merzdorf oder Schlichow einlädt. Ein „Seezeichen“ wird das zukünftige Cottbuser Hafenzentrum sowohl Land als auch vom See her markieren. Das „Seezeichen“ sollte ein architektonisch markanter Baukörper (z.B. Leuchtturm) sein, durch seine Höhenentwicklung eine gute Fernwirkung entfalten. Seine Höhe sollte zwischen 20 und 35 Metern angelegt werden, um die gewünschte städtebauliche Zielwirkung zu erreichen.

Wassersporthafen Cottbus
Der Hafen von Cottbus ist im Wesentlichen geprägt durch die Sportbootnutzung. Hier finden sich in erster Linie, Stände für Segel- und ggf. Motorboote. Unter Berücksichtigung der Liegeplatzbedarfe für die Segelvereine von Cottbus ist der Ausbau des Hafens zur Marina mit ca. 300 bis 400 Liegeplätzen für Sportboote bis max.12 Länge (Wassertiefe des Sees min. 3,50 m) möglich. Teile des Hafenbeckens sollten dabei weiteren Neunutzungen vorbehalten bleiben, die dem Tagestourismus und Fremdenverkehr im Allgemeinen dienen. So liegt beispielsweise im Bereich der Außenmole ein geeigneter Standort für ein Restaurantschiff. Der Liegeplatz ist frei vom Parkway einsehbar und für Besucher schnell und einfach von der Hafenpromenade aus zu erreichen. Weiter Wassersportnutzungen wären z.B. Segelschule, Ruder- und Tretbootverleih, Eventschiffe, etc.. Durch die Fokussierung auf die Freizeitschifffahrt kann im Cottbuser Hafenzentrum ein eigenständiges Profil entwickelt werden. Zudem wird der Erlebniswert dieser Lage dadurch gesteigert, dass ein direkter Bezug zu den angrenzenden Nutzungen wie dem Surfstrand und dem Badestrand von Cottbus besteht.
Zwischen dem „Hafenbecken“ und der 168 n wird die gesamte Infrastruktur des Hafenzentrums, sowie eine großzügige Seepromenade verortet. Dieser 3 bis 5-geschossige Gebäudekomplex übernimmt auch eine Schallschutzfunktion und riegelt den Hafen von der Ortsumgehungsstraße ab. Hier finden sich zukünftig neben den notwendigen hafentechnischen Anlagen auch Hotels, Gastronomie, Bootsverleih, Seglermacher sowie Shops für Wassersport und Wassertourismus; aber auch Ferienwohnungen werden angeboten. Eine zwischen 20 und 30 m breite Seepromenade bildet den städtebaulichen Abschluss zum Sportboothafen.
Für den Seehafen, der in Verlängerung der Achse des Parkways liegen soll, ist eine geschüttet oder als Betonbauwerk erstellte Außenmole aufgrund der vorhandenen Boden-/Reliefverhältnisse nicht herstellbar. Die Außenmole für die Cottbuser Marina muss als Schwimmmole konzipiert werden, was technisch gesehen möglich ist. Allerdings müssen Verankerungsbetonblöcke für die L-förmige Außenmole, dem Ufer vorgelagert auf dem Seegrund eingebracht werden. Zur Sicherung der Seepromenade muss eine Spundwand in den „gewachsenen“ Boden eingebracht werden.
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